Mit einem neuen Mannschaftsrekord holten die Hollenbacher Aufgelegt Schützen am 3 Wettkampftag ihren ersten Saisonsieg.
Zum ersten Mal in Ihrer noch „jungen“ Geschichte knackten die Schützen zusammen die magische 950 Grenze und bezwangen den Gegner aus Unterzeitlbach mit 950,9 zu 948,7 Ringen. Alle Schützen schossen an diesem Abend entweder selbst persönliche Bestleistung oder kratzen daran. Anton Katzenschwanz mit 316,1 Ringe, Hans Happacher mit 317,2 Ringe, Stefan Greppmeir mit 317,5 Ringe und Josef Reich mit 316,2 Ringe sorgten zusammen für dieses überragende Mannschaftsergebnis.
Bild von Johann Happacher Von links: Johann Happacher, Josef Reich, Anton Katzenschwanz und Stefan Greppmeir
Anton Katzenschwanz nahm letztes Wochenende zum insgesamt 4-mal an der Deutschen Meisterschaft der Aufgelegt Luftgewehrschützen in Dortmund teil.
Nach einer anstrengenden Anreise in den Ruhrpott konnte Anton Katzenschwanz sein Wunschergebnis leider nicht ganz erreichen. Mit seinen hervorragenden 313,0 Ringe belegte den 51 Platz von 157 Teilnehmern in seiner Altersklasse Senioren V. Der Sieg ging in dieser Klasse an Heinrich Jansohn von der SSV Hohholz 1910 mit 319,6 Ringe.
Zusammen mit Hans Hoch (310,5 Platz. 124 Senioren IV), Detlef Müller (316,1 Platz 24. Senioren IV) und Rudi Schlämmer (316,3 Platz 11. Senioren V), nahm Anton Katzenschwanz (313,0 Platz 51 Senioren V) an der Deutschen Meisterschat der Mannschaft teil. In der Klasse Senioren III belegten die Schützen mit 939,6 Ringe den 43 Platz. Sieger wurde hier Mannschaft aus dem bayerischen Huglfing mit 951,9 Ringe.
Anton Katzenschwanz in Dortmund bei der Deutschen Meisterschaft Bild: Anton Katzenschwanz
Der Luftpistolengauschützenkönig bleibt fest in Hollenbacher Hand. Nachdem letztes Jahr schon der Sportleiter der Gemütlichkeitsschützen Stefan Greppmeir den Titel gewann, machte es ihm heuer sein Mannschaftskollege und 1. Vorstand der Hollenbacher gleich und gewann mit einem 26,4 Teiler die Konkurrenz.
Mit Josef Kulzinger und Georg Dollinger schafften es zwei Pistolenschützen ins Finalschießen, wobei ein 4 und ein 7 Platz heraussprangen.
Johanna Kölbl wurde mit 174 Ringe sogar Siegerin beim Lichtgewehr. Bemerkenswert war besonders, dass es ihr erster Wettbewerb überhaupt war.
Bei den Schülern schaffte es Matthias Baumgartner ins Finale der besten 11 Schützen und belegte hier einen hervorragenden 6 Platz. Lea Artner, die in der Qualifikationsrunde mit einer 97 Serie Platz belegt hat, konnte am Finale leider nicht teilnehmen.
Bei den Luftgewehrschützen verpasste Dominik Brecheisen mit einem 18,8 Teiler als dritter die Königswürde nur knapp. Stefan Wunder als 7 und Ulrich Egger als 8 komplettierten das tolle Ergebnis.
Bei den Aufgelegt Schützen verfehlten Anton Katzenschwanz auf Platz 5 mit einem 8,5 Teiler und Georg Schormair mit einem 11,0 Teiler das Podest nur um wenige zehntel Millimeter. Mit Anton Katzenschwanz und Ottmar schafften es auch hier zwei Schützen ins Finale. Hier sprangen Rang 5 und 10 für die Hollenbacher Teilnehmer heraus. Auch in der Mannschaftwertung konnten, die wie immer zahlreich teilnehmenden Aufgelegt Schützen Platz 2 und 4 erringen.
Zwar konnte sich die Aufgelegtmannschaft der Gemütlichkeit um über 10 Ringe gegenüber dem ersten Wettkampf steigern, musste jedoch wieder eine Niederlage hinnehmen.
Gegen den Gast aus Kühbach musste man somit eine 944,7 zu 948,6 Niederlage hinnehmen. Bestschütze der Hollenbacher war dieses mal Johann Happacher mit 316,0 Ringe. Dicht gefolgt von Anton Katzenschwanz mit 314,9 Ringe und Stefan Greppmeir mit 313,8 Ringe. Der nächste Wettkampf findet bei den ebenso noch sieglosen Schützen aus Unterzeitlbach statt.
Zur Freude aller hat die Jugendleiterin des Schützenvereins Gemütlichkeit Hollenbach Corinna Fischer ihre Prüfung zur Trainerin C Breitensport beim Bayerischen Sportschützenbund bestanden.
Zusammen mit 18 weiteren Teilnehmer/innen aus ganz Bayern drehte sich an 2 langen Wochenenden und an zusätzlichen 6 Online-Abendterminen alles rund um die Theorie und Praxis im Schießsport.
Der Großteil der Ausbildung fand in der Olympia-Schießanlage in Hochbrück statt.
Angeleitet von Landestrainer- und Trainerinnen wurde der eigene Stehendanschlag in Luftgewehr und Luftpistole verbessert bzw. erlernt, die Technikleitlinien vertieft, verschiedene Trainingsmethoden ausprobiert und das ein oder andere Schießspiel gespielt. So kam neben der vielen Theorie auch der Spaß nie zu kurz.
Neben dem Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole wurden Einblicke in den Umgang mit dem Lichtgewehr sowie dem Aufgelegt Schießen gegeben.
Besonders viel Spaß hatte die Gruppe bei der gemeinsamen Sporteinheit, wo Koordination und Kondition trainiert wurden.
Nun haben die Hollenbacher Schützen, neben ihren aktuellen Sportleiter Stefan Greppmeier, mit Corinna Fischer eine weitere Inhaberin des C-Trainerscheins.
Bild: Links Landesschützentrainerin Monika Wimmer, Rechts beim Pistolenanschlag Corinna Fischer
Ihren ersten Wettkampf hatte die Aufgelegt Mannschaft der Gemütlichkeit Hollenbach in der Bezirksliga gegen Sulzbach. Trotz zahlreichen Übungsschießens, der sehr fleißigen Aufgelegt Schützen, lief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Gegen die Schützen aus Sulzbach wurde der Wettkampf mit 940,6 zu 934,3 Ringen verloren. Anton Katzenschwanz mit 311,1, Johann Happacher mit 309,9, Stefan Greppmeir mit 311,6 und Josef Reich mit 311,6 Ringen konnten mit Ihren Ergebnissen bei weitem nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Beim Gegner erzielte Albert Sauer mit 318,7 zudem ein Spitzenergebnis. Somit bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Wettkampf gegen Kühbach die Leistungskurve wieder ansteigt.
Dank seiner starken Leistung bei der bayerischen Meisterschaft qualifizierte sich Benedikt Brecheisen vom Schützenverein Gemütlichkeit Hollenbach für die Deutsche Meisterschaft. Begleitet von seinem Bruder und Jugendtrainer Dominik Brecheisen machte sich Benedikt auf den nach Hochbrück bei München.
Leider konnte er an diesem Tag nicht an seine Leistungen von der bayerischen Meisterschaft anknüpfen. Er erzielte mit seiner Luftpistole in der Jugendwertung hervorragende 307 Ringe was aber bei dem Teilnehmerfeld aus ganz Deutschland nicht zu einem vorderen Platz reichte. Trotzdem machten sich Benedikt mit seinem Bruder Dominik nach dem Wettkampf glücklich und um eine Erfahrung reicher auf dem Heimweg nach Hollenbach.
Am Freitag fand der vorerst letzte Wettkampf der Hollenbacher Pistolenschützen in der Oberbayernliga gegen Freienried statt.
Für die ungefähr 40 Zuschauer und die mitwirkenden Akteure war es ein, an Spannung kaum zu überbietender Abend.
Vorher war allen beteiligten Schützen klar, dass der Verlierer absteigen muss. Gerade beim direkten Duell Mann gegen Mann, bei dem jeder Schütze bei den elektronischen Stände immer weiß, ob er gerade vorne liegt (grünes Licht), gleichauf liegt (graues Licht) oder zurück liegt (rotes Licht), liegen die Nerven der Schützen oft blank.
An Position 1 schoss mit Thomas Greppmeir, der Beste der Hollenbacher Pistolenschützen. Seine 365 Ringen die er in der Saison im Schnitt geschossen hat, hätten an diesem Abend zum Sieg gereicht. Doch Thomas Greppmeir erwischte an diesem Abend nicht seinen stärksten Tag und erzielte nur 361 Ringe und verlor seinen Wettkampf gegen Michael Feiger der 364 Ringe erzielte.
Stefan Greppmeir musste an Position 2 gegen Michael Steinhard antreten. Nach einem starken Start und einer 95 Serie machte er es aber zum Schluss mit einer 83 Serie nochmal spannend. Doch sein Gegner konnte diese Schwächephase nicht mehr ausnutzen und somit gewann Stefan Greppmeir den ersten Punkt für die Hollenbacher mit einem Ergebnis von 355 zu 351 Ringe.
An Position 3 behielt Georg Dollinger, der in dieser Saison auch schon zwei Stechen gewann, wie gewohnt die Nerven. Mit 353 Ringe lies er seiner Kontrahentin Verena Braun mit 346 Ringen keine Chance.
Josef Kulzinger an Position 5 hatte leider keine Chance gegen seinen Gegner Jürgen Hopfensitz. Er schoss zwar mir 347 Ringen mehr als er durchschnittlich in der Saison geschossen hat, trotzdem konnte er seinem Gegner der 354 Ringe schoss, nicht Paroli bieten.
Somit stand es nach 4 Duellen 2 zu 2 nach Mannschaftspunkten.
Nun ging es im letzten Duell direkt um den Abstieg. Der Hollenbacher Schützenmeister Andreas Heider hatte es an diesem Abend mit Markus Hartl zu tun. Vom Ringdurschnitt war der Freienrieder zwar klarer Favorit, aber Andreas Heider steigerte sich in dem Wettkampf von Serie zu Serie. Das rote und grüne Licht wechselte fast mit jedem Schuss den Bildschirm. Andreas Heider war drei Schüsse schneller fertig als sein Gegner und hatte bei sich noch das grüne Licht. Doch sein Gegner behilft die Nerven. Bei seinem drittletzten Schuss wechselte die Farbe auf grau und mit seinen zwei letzten zwei Schüssen erzielte er jeweils eine 10 und das Licht sprang auf grün um. Markus Hartl gewann den Wettkampf mit 352 zu 351 Ringe. Bei einem Unentschieden wäre es zum Stechschuss zwischen den beiden gekommen.
Nach einem Jahr ist das unerwartete Abendteuer Oberbayernliga für die Hollenbacher wieder beendet und die Schützen freuen sich nächstes Jahr wieder ganz normal schießen zu dürfen.
Bild von Dominik Brecheisen Von Links: Stefan Greppmeir, Georg Dollinger, Josef Kulzinger, Thomas Greppmeir und Andreas Heider
Nichts zu holen gab es für die Hollenbacher Luftpistolenschützen in der Oberbayernliga. Beim Auswärtskampf in Stoffen hatten die Schützen nicht den Hauch einer Chance und verloren mit 0 zu 5 Punkten und 1768 : 1820 Ringe. Zum Feiern gab es trotzdem was, da der Gegner durch den Sieg die Meisterschaft feiern konnte. Hierzu gratulierten die Hollenbacher herzlichst und feierten mit den Gastgebern deren Aufstieg.
Thomas Greppmeir war mit seinen 367 Ringen noch am ehesten an einem Punktgewinn dran. Doch seine Gegnerin Michaela Brosselt-Guggemos erwischte einen Traumtag und schoss 372 Ringen.
Stefan Greppmeir an Position 2 schoss zwar sehr gute 362 Ringe hatte aber auch das nachsehen gegen seinen Gegner Matthias Ettner der auch sehr starke 372 Ringe schoss.
Georg Dollinger konnte mit seinen 350 Ringe seine Gegnerin Steffi Böhm-Lutzenberger mit 358 Ringe auch nicht Paroli bieten.
Für Andreas Heider lief es alles andere als gut und somit hatte er mit seinen 342 Ringe keine Chance seinen Gegner Florian Ettner der 362 Ringe erzielte in Bedrängnis zu bringen. Josef Kulzinger an Position 5 erzielte zwar gute 347 Ringe, hatte aber ebenso wenig Aussicht auf Erfolg gegen seinen Gegner Heribert Ettner der 356 Ringe an diesem Tag erzielte.
Somit kommt es am letzten Wettkampftag zur Entscheidung gegen die punktgleichen Schützen aus Freienried, bei dem der Verlierer absteigt.
Konnte der Vorrundenwettkampf der Hollenbacher Luftgewehr-Aufgelegt-Mannschaft in der Bezirkliga Nord-West gegen Unsernherrn 3 noch mit 0,3 Ringen Unterschied gewonnen werden, mussten die Schützen im Rückkampf eine „deutliche“ Niederlage mit 945,8 zu 947,5 Ringen hinnehmen. In dieser Saison erzielten die Hollenbacher erst einmal ein besseres Ergebnis als der Gegner an diesem Abend. Da an diesem Abend nicht alle Schützen ihre Bestleistung abrufen konnten, musste eine verdiente aber schmerzhafte Niederlage hingenommen werden. Wie ausgeglichen die Liga ist, zeigt der Blick auf die Tabelle. Der Tabllenzweite hat nur um 1 Ring den besseren Durchschnitt als der Tabellenfünfte. Der Tabellendritte hat sogar nur um 0,1 Ring den schlechteren Durchschnitt als der Tabellenzweite.
An diesem Abend gaben Anton Katzenschwanz mit 315,7 Ringe, Stefan Greppmeir mit 311,5 Ringe, Josef Reich mit 314,6 Ringe und Hans Happacher mit 315,5 ihr Bestes.