Weihnachtsfeier mit Königsschießen und Königsproklamation am 3.12.2022

Am 3.12.2022 findet die diesjährige Weihnachtsfeier der Gemütlichkeit Hollenbach statt. Hierzu sind alle Mitglieder und Jungschützen mit Ihren Eltern eingeladen.

Dieses Mal findet das Königsschießen wieder im gleichen Modus wie beim letzten Mal statt. 1 Schuss mit dem über 55 Jahren alten Knicklauf entscheidet über die Königswürde. Es wird wieder aufgelegt geschossen, so dass alle Schützen die gleichen Chancen haben.

Ab 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr kann geschossen werden. In dieser Zeit werden die Schützen und Zuschauer mit Glühwein und Kinderpunsch versorgt.

Ab 19.30 beginnt der besinnliche Teil mit der musikalischen Unterstützung der Schützenjugend.

Danach gibt es Essen. Hier wäre es schöne, wenn wieder, wie in den letzten Jahren auch, einige Mitglieder einen Salat mitbringen würden.

Anschließend erfolgt die Königsproklamation als Highlight des Abends.

Wir freuen uns auf euer kommen

Luftpistolenmannschaft

Schon wieder mussten die Hollenbacher Luftpistolenschützen eine sehr deutliche Niederlage hinnehmen. Ohne einen Ihren Top Schützen Stefan Greppmeir wurden 4 Einzel verloren.

Als Ersatz für den erkrankten Stefan Greppmeir musste dessen Sohn Andreas Greppmeir aushelfen. Der Gegner aus Stoffen als ungeschlagener Tabellenführer wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Thomas Greppmeir an 1 hatte mit 363 Ringen nicht den hauch einer Chance gegen seinen Gegner, der den Tagesbestwert mit sagenhaften 377 Ringen erzielt. Auch bei dem an Position 2 schießenden 1. Schützenmeister Andreas Heider, war relativ schnell klar, dass er mit seinen 344 Ringen keine Chance hat gegen die 362 Ringe seines Gegners hat. Der einzige Lichtblick an diesem Abend war der an Position 3 schießende Georg Dollinger mit sehr starken 360 Ringen, was ihm einen Stechschuss einbrachte, da sein Gegner auch 360 Ringe erzielte. Hier behielt er die Nerven und konnte sich mit 9 zu 7 durchsetzen.

Beim Ersatzschützen Andreas Greppmeir, sah es lange so aus, als ob er seinen Kampf gewinnen könnte, doch sein Gegner nutze seine ganze Routine aus und setzte sich mit 340 zu 326 Ringen durch. Auch der an Position 5 schießende Josef Kulzinger sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Aber eine etwas schwächer 82 Schlussserie brachte ihm eine 343 zu 346 Niederlage ein.

Somit muss weiter auf den zweiten Sieg gewartet werden, der spätestens in zwei Wochen beim nächsten Wettkampf gegen den vorletzten Freienried gelingen soll.

Im Vordergrund der Gegner aus Stoffen und im Hintergrund Georg Dollinger. Beide gerade beim Stehschuss.
Foto: Dominik Brecheisen

Aufgelegt Mannschaft

Anfang der Woche absolvierte die 1. Aufgelegt Mannschaft der Gemütlichkeit Hollenbach ihren letzten Vorrunden Wettkampf in der neu gegründeten Bezirksliga Nord-West. Gegen den ungeschlagenen Gegner aus Eisingersdorf wäre an diesem Abend sogar ein Sieg drin gewesen, da der Gegner sein schlechtestes Ergebnis in der Vorrunde erzielt hat.

Trotz aller Anstrengungen wurde der Wettkampf aber mit 942,3 zu 947,1 verloren. Trotzdem belegt man nach der Vorrunde einen starken 3. Platz mit jeweils 2 gewonnenen und 2 verlorenen Wettkämpfen, wobei ein Wettkampf mit 0,4 Ringe unterschied verloren wurde und ein Wettkampf mit 0,5 Ringe unterschied gewonnen wurde.

An diesem Abend erzielten Anton Katzenschwanz 313,9, Stefan Greppmeir 314,8, Johann Happacher 313,6 und Josef Reich 311,9 Ringe.

Von Links: Johann Happacher, Josef Reich, Anton Katzenschwanz und Stefan Greppmeir Foto: Johann Happacher

Hollenbacher Jugend knackt die 800er Marke

Endlich, beim dritten Wettkampf der Saison, knackten die Hollenbacher Jungschützen die 800er Marke.

Mit 822 zu 709 wurde der Wettkampf gegen Kühbach gewonnen. Alle Schützen konnten sich zum letzten Wettkampf verbessern. So schaffte Lea Artner und Simon Grimm jeweils 276 Ringe und Elena Brecheisen 270 Ringe. Dieses Ergebnis machte die Jugendtrainer um Corinna Fischer besonders stolz und bestätigt ihre tolle Arbeit.

Die zweite Jugendmannschaft verlor ihren Wettkampf gegen Oberwittelsbach knapp mit 671 zu 688 Ringe.

Insgesamt kamen an diesem Wochenende 14 Jungschützen der Gemütlichkeit Hollenbach zum Einsatz.

Die zweite Aufgelegt Mannschaft gewann ihren Heimkampf gegen Kühbach 2 mit 932,8 zu 926,9 Ringen.

Luftgewehr Jugend

Hollenbach I – Kühbach I 822:709, Lea Artner 276, Simon Grimm 276, Elena Brecheisen 270, Benedikt Brecheisen 219, Matthias Baumgartner 217, Emma Meßmer 164, Ludwig Steinhardt 152.

Hollenbach II – Oberwittelsbach I 671:688, Mona Haas 238, Elias Attenberger 208, Emma Fiehl 225, Fabian Attenberger 173, Quirin Kölbl 187, Noah Wunder 165, Rebecca Wörle 195.

Luftgewehr Auflage:

Hollenbach II – Kühbach II 932,8:926,9, Alois Penzes 310,8, Eva Korntheur 304,9, Ottmar Wagner 310,6, Georg Schormair sen. 311,4.

Aufgelegt Mannschaft gewinnt mit 0,5 Ringen unterschied.

Einen mehr als spannenden Wettkampf lieferte die Erste Aufgelegt Mannschaft der Gemütlichkeit Hollenbach gegen Unsernherrn in der Oberbayernliga ab.

Durch die Spitzenergebnisse von Anton Katzenschwanz mit 317,3 Ringe und Josef Reich mit 316,7 von 327 möglichen Ringen gewann die Mannschaft um Stefan Greppmeir, (312,5), Hans Happacher (312,8) mit einem Gesamtergebniss von 946,8 Ringen zu 946,3.

Da ärgerte sich der neue Luftpistolengauschützenkönig der Gemütlichkeit Hollenbach Stefan Greppmeier  dann nicht mehr über die 3 geschossenen 9er.

Die zweite Aufgelegt Mannschaft musste sich in Aichach dem Gegner mit 932,2 zu 928,9 Ringen geschlagen geben.

Die Erste Jugendmannschaft kratzt weiterhin an der 800 er Marke. Diesmal konnte man mit einem Ergebnis von 793 Ringen gegen Inchenhofen gewinnen. Tagesbestschütze war hier Simon Grimm mit einem Spitzenwert von 270 Ringen. Die Zweite Jugendmannschaft verlor knapp gegen Inchenhofen II. Mit 668 Ringen wurde zwar ein tolles Ergebnis erzielt aber der Kampf wurde trotzdem um 9 Ringe verloren. Hier war die Bestschützen Mona Haas mit 249 Ringen.

Die Erste Luftpistolen Mannschaft hatte in der Oberbayern Liga diesmal die Mannschaft aus Maisach zu Gast. Der Wettkampf wird hier im eins gegen eins Modus ausgeführt.

Alle Hollenbacher erwischten einen rabenschwarzen Tag und verloren bis auf Josef Kulzinger (340) an Position 5 ihre Wettkämpfe. So dass der Wettkampf mit 1 zu 4 Mannschaftpunkten und 1740 zu 1766 Ringen verloren ging. Thomas Greppmeir an 1 (360), Georg Dollinger an 2 (338), Andreas Heider an 3 (349) und der neue Luftpistolengauschützenkönig Stefan Greppmeir an 4 (353) verloren alle ihre Duelle mehr oder weniger knapp. Jetzt heißt es beim nächsten Heimkampf gegen Stoffen die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Rundenwettkampf 4. November 2022

Am Freitag wurde die erste Runde der Jugend und der Aufgelegt Schützen auf Gauebene ausgetragen.

Die Hollenbacher Schützenjugend bestreitet die Wettkämpfe mit 2 Mannschaften. Beide Mannschaften traten zu Beginn der Runde jeweils gegen Igenhausen an.

Die Erste Mannschaft konnte durch die tollen Ergebnisse von Lea Artner (272 Ringe) und Simon Grimm (267) und Elene Brecheisen (255 Ringe) mit einem tollen Mannschaftsergebnis von 794 Ringen einen Sieg erringen. Die zweite Jugendmannschaft musste eine knappe Niederlage mit einem Mannschaftsergebnis von 685 Ringen hinnehmen. Alle Schützen der 2 Mannschaft  hatten dabei Ihren allerersten Wettkampf an diesem Abend. Mit diesem Hintergrund sind die Ergebnisse von Mona Haas 246, Elias Attenberger 220, Emma Fiehl 219, Fabian Attenberger 203, Quirin Kölbl 181 noch höher zu Bewerten. Anschließend haben sich dann auch noch insgesamt 14 Jugendschützen der Gemütlichkeit an dem in Igenhausen stattfinden Raiffeisen- und Gemeindepokalschießen beteiligt und den Jugendpokal gewonnen.

Die zweite Mannschaft der Aufgelegt Schützen hatte am Freitag ebenso Ihren ersten Wettkampftag. Nach dem Aufstieg der Ersten Mannschaft in die Gruppe Nord – West im Bezirk Oberbayern treten die Schützen nun in der höchsten Liga im Gau an. Mit einem Ergebnis von 929,7 Ringen erzielten sie gleich den Tagesbestwert. Den Schützinnen und Schützen der Gemütlichkeit um Alois Penzes 312,7, Eva Korntheur 308,3, Ottmar Wagner 308,7, Georg Schormair sen. 307,1 war die Freude über den Sieg und der guten Leistung spürbar anzumerken.

Spannung bis zur Letzten Sekunde

Foto: Ulrich Egger

Ihren ersten Heimkampf der Saison mussten die Hollenbacher Luftpistolenschützen nach ihrem erneuten Aufstieg in die Oberbayernliga Nord-West wieder im 1 gegen 1 Modus austragen.

Der erste Wettkampf wurde vor zwei Wochen in Fürstenfeldbruck mit 3 zu 2 Einzelpunkten und 1779 zu 1770 Ringen verloren.

Diese Niederlage galt es an diesem Abend gegen den starken Gegner aus Egling (Landkreis Landsberg am Lech) wieder wettzumachen.

Der an Position 2 schießende Georg Dollinger startete zwar mit einer sehr guten 92 Serie, verschlechterte sich aber zunehmend und erreichte nur ein Ergebnis von 349 Ringe, was demnach auch zu wenig für seinen Gegner war, der 355 Ringe erzielte. Der an Position 3 schießende 1. Schützenmeister der Gemütlichkeit Hollenbach Andreas Heider, hatte einen Sahnetag erwischt und steigerte sich von Serie zu Serie. Mit der letzten Serie von 93 Ringe erzielte er ein Ergebnis von 354, was den ersten Einzelpunkt für die Hollenbacher bedeutete da, sein Gegner nur 349 Ringe erzielte.

Der 1. Sportleiter Stefan Greppmeir erwischte wieder einen Rabenschwarzen Tag und konnte an seinen Leistungen aus den letzten Jahren wieder nicht anknüpfen. An Position 4 schießend gelangen ihm nur 348 Ringe mit denen er gegen seinen sehr stark schießenden Gegner der 363 Ringe erzielte keine Chance hatte.

Somit lag man mit 1 zu 2 Mannschaftspunkten zurück und die die Schießzeit von 50 Minuten ging so langsam dem Ende zu.

Der neue Mannschaftsschütze Josef Kulzinger, der aus der 2. Mannschaft hochgezogen wurde, da jetzt wieder 5 Schützen benötigt werden, lieferte sich an Position 5 ein sehr ausgeglichenens Duell mit seiner Gegnerin. Da beide fast gleich schnell Ihre Schüsse abgaben trauten sich die etwas 25 Zuschauer, die den Wettkampf verfolgten beim letzten Schuss von Josef Kulzinger kaum noch Atmen. Da seine Gegnerin kurz vor Ihm fertig war wussten die Zuschauer, dass eine 7 zum Sieg reichen würde und eine 6 ein Stechen bedeutet. Josef lies aber nichts anbrennen und schoss mit einer 9 aus was einem Ergebnis von 339 bedeutete.

Somit stand es 2 zu2 und alles kam auf den auf Position 1 schießenden Thomas Greppmeir an der schon im letzten Wettkampf Probleme mit der Zeit hatte und in den letzten 30 Sekunden 2 Schüsse abgeben musste.

Auch diesmal machte ihm die Zeit wieder Schwierigkeiten. Zwar lag er in den Hochrechnungen immer vorne, jedoch benötigte er alle Schüsse um das Duell zu Gewinnen. 5 Minuten vor Schluss hatte er immer noch 5 Schüsse abzugeben und traf mit den nächsten beiden Schüssen jeweils nur eine 7. Man konnte seine nervöse Hand bis zum Zuschaerraum spüren. Bei seinen letzten drei Schüssen konnte er sich aber nochmal kurz konzentrieren und schaffte gerade noch eine 88 Serie was ein Gesamtergebnis von 368 bedeutet. Dies war an diesem Tag das Bestergebnis. Auch seine 96 Serie war Tagesbestwert. Da sein Gegner nur 356 Ringe erreichte, bedeutete dies der nötige Punkt zum 3 zu 2 Gesamtsieg. Daran änderte auch nichts, dass die Hollenbacher Schützen im Gesamten 1 Ring weniger (1758) als der Gegner aus Egling (1759) geschossen haben.

In 2 Wochen steht der nächste Heimkampf gegen Maisach an.

Alle Ergebnisse können auf der Homepage des Bezirks Oberbayern https://www.rwk-melder.de/bezobb/ verfolgt werden.

Ungewöhnliche Königswürde für nur fünf Minuten 

v.l.n.r.: Jugendleiterin Corinna Fischer, Noah Wunder, Simon Grimm, Josef Kulzinger, Anton Katzenschwanz, Schützenmeister Andreas Heider 

Fotograf: Andreas Penzes 
v.l.n.r.: Jugendleiterin Corinna Fischer, Noah Wunder, Simon Grimm, Josef Kulzinger, Anton Katzenschwanz, Schützenmeister Andreas Heider
Fotograf: Andreas Penzes 

Auf eine etwas ungewöhnliche Königsproklamation sehen die Schützen der Gemütlichkeit Hollenbach zurück. Ende Juni galt es im Vereinsheim im Rahmen der Saisonabschlussfeier mit nur einem Schuss die Königswürde auszuschießen. Für gewöhnlich erfolgt dies in den Wintermonaten, was coronabedingt die beiden letzten Jahre nicht möglich war. Der Gedanke die Titelvergabe des Schützenkönigs komplett ausfallen zu lassen, gefiel der Vorstandschaft wenig. So entschloss sich die Vereinsleitung, nicht nur den Königstitel für das Jahr 2021 nachzuholen, sondern auch das Procedere der Ermittlung des Würdenträgers komplett umzustellen.

„Natürlich hatten wir auch das Ziel, die Beteiligung am Königsschießen deutlich spannender zu gestalten, als das bisher der Fall war.“ kommentiert Stefan Greppmeir, der Sportleiter der Gemütlichkeitsschützen, die Intention der Umstellung.Dass dieses Ziele zweifellos erreicht wurde, zeigt alleine die Tatsache, dass die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zum letzten regulären Königsschießen mehr als verdoppelt wurde. Das lag nicht nur daran, dass die Wahl der Waffe auf einen stattliche 55 Jahre alten Knicklauf fiel. Auch die Tatsache, dass kein Schütze seinen geschossenen Teiler vor der Auswertung zu Gesicht bekam, war ungewöhnlich und für die Teilnehmer aufregend zugleich. 

Auf die Frage, ob das gute alte Stück wieder so leicht in Betrieb zu nehmen war, antwortet Sportleiter Greppmeir mit einem herzlichen Lachen „Zuerst mussten schon mal die ganzen Spinnwegen rausgeschossen werden.“ und ergänzt „Für sein Alter war das Schussbild nach wenigen Treffern des Einschießens aber überraschend gut.“ Der Knicklauf wurde gem. Vereinsarchiv aus der Saison 1967/68 für den Verein erworben und löste damals in den Rundenwettkämpfen den deutlich schwieriger zu handhabenden Zimmerstuzten ab. Erstaunlich ähnlich zu den jetzt üblichen Gewehren, war zur Überraschung Vieler allerdings der ziemlich leicht gängige Abzug. Die meisten Schützen hätten mit einem deutlich höheren Abzugsgewicht gerechnet, was das Schießen nur umso überraschender gestaltet hätte, berichtet Greppmeir.

Der befürchtete Wehrmutstropfen, der dem Zweitplatzierten des Schießens, als zeitgleichen König des letztjährigen 2021 einbrachte, blieb zumindest in der Schützenklasse aus. Auf die Frage, ob er die ungewöhnlich kurze Königswürde von gerade mal fünf Minuten enttäuschend empfunden hätte, antwortet Anton Katzenschwanz mit einem Lächeln: „Diese besondere, wenn auch kurze Königswürde ist mir sogar lieber!“ 1996 war er zuletzt König und schaut auf diese mit schönen Erinnerungen zurück. „Dreimal im Leben die Königskette ein Jahr lang tragen zu dürfen reicht.“ Umso mehr strahlte dann auch der Erstplatzierte und damit Schützenkönig 2022 für die Gemütlichkeit Hollenbach Josef Kulzinger. Er traf mit einem 135,9 Teiler gerade ein klein wenig besser als der Zweitplatzierte Anton Katzenschwanz (141,0 Teiler).
Mit einem deutlich größeren Abstand von 130,2 Teilerpunkten errang unter den Jungschützen Simon Grimm mit einem 83,8 Teiler die Königswürde 2022, vor Noah Wunder (214,0 Teiler), der sich fortan Jungschützenköing 2021 nennen darf. 
Von einer kleinen Anekdote am Rande berichtet Stefan Greppmeir noch mit einem Schmunzeln: Hätte unser Neuzugang aus der Mongolei – der 17 Jahre alter Gastschüler Batdorj „Bataa“ Batsaikhan – sein in der Tat großes Talent am Schießstand mit ein wenig mehr Glück beim diesjährigen Königsschießen unter Beweis gestellt, wäre er König 2021 geworden – König für das Jahr, in dem er noch nicht einmal wusste, wo Hollenbach liegt. 
Auf die Frage, ob diese Art des Königsschießen der Gemütlichkeitsschützen nur eine einmalige Geschichte war, schüttelt Stefan Greppmeir energisch den Kopf. „Es hat allen so viel Spaß gemacht, dass es uns die Entscheidung leicht gemacht hat: Wir behalten dieses Procedere auch für das Königsschießen für 2023 bei.“ Dann aber wieder mit einem König, der sich auf ganze zwölf Monate Königswürde freuen darf.