Gelebte „Gemütlichkeit“

Im bis auf dem letzten Platz voll besetzen Hollenbacher Schützenheim wurde beim ersten Heimkampf der Jugendmannschaft die „Gemütlichkeit“ sprichwörtlich gelebt. Alle drei Jugendmannschaften trugen zeitgleich ihren Wettkampf aus. Da auch die gegnerischen Mannschaften mit bis zum Teil 8 Mannschaftmitglieder antraten, waren fast 30 Jungschützen an diesem Abend beim Schießen. Der Gegner der Aufgelegt Mannschaft aus Obergriesbach, die anschließend ihren Wettkampf austrugen, zeigte sich sichtlich positiv überrascht und musste sich erstmal einen Platz an den vollbesetzten Tischen unter den Jungschützen suchen.

Die 1 Jugendmannschaft hatte mit Oberwittelsbach zu tun. Dank der hervorragenden Schießergebnisse von Mona Haas (278), Lea Artner (277), Elena Brecheisen (262) und Benedikt Brecheisen (242 LP) konnte auch der zweite Wettkampf mit 817 zu 795 Ringe gewonnen werden.

Die 2 Jugendmannschaft hatte die Kühbacher Schützenjugend zu Gast. Emma Fiehl (271), Quirin Kölbl (247), Fabian Attenberger (244) und Noah Wunder (243) steuerten Ihre Ringe zum knappen 762 zu 758  Sieg bei.

Die 3 Jugendmannschaft schoss an diesem Abend gegen Eisingersdorf und erzielte ein überraschendes Mannschaftsergebnis. Matthias Baumgartner (258), Ludwig Steinhardt (252), Rebecca Wörle (237) und Emma Meßmer gewannen mit 747 zu 486 Ringe.

Der Jugendtrainerin Corinna Fischer strahlte an diesem Abend noch lange überglücklich über diesen tollen Wettkampfabend.

Die Aufgelegt Schützen machte es an diesem Abend den Jungschützen nach und bezwang den Gegner aus Obergriesbach mit 935,5 zu 915,8 Ringe.

Georg Schormair (312,6), Ottmar Wagner (312,6), Alois Penzes (310,3) und Eva Korntheur (307,3) trugen sich an diesem Abend in die Ergebnisliste ein.

Bild zeigt die erfolgreiche 1. Jugendmannschaft

von links: Benedikt Brecheisen, Mona Haas, Elena Brecheisen und Lea Artner

Bild von: Corinna Fischer

Saisonbeginn Jungschützen

An diesem Wochenende begann nun auch für die Hollenbacher Jungschützen die Wettkampfsaison. Waren die Schützen am ersten Wettkampftag noch Schießfrei, begann für die drei Mannschaften nun der Wettkampfalltag. Zur Vorbereitung organisierte die Jugendtrainerin Corinna Fischer ein Halloweenschießen mit fast 30 Teilnehmern. Hier entschieden verschieden Schießspiele und Mumienwettbewerbe über Sieg und Niederlage.

Die erste und dritte Mannschaft hatte es jeweils mit den befreundeten Allenberger Schützen zu tun. Die erste Mannschaft knüpfte tadellos an ihre Leistung der letzten Saison an und knackten beim 819 zu 766 Sieg gleich die magische 800er Marke. Lena Artner (277), Mona Haas (272), Elena Brecheisen (270) und Benedikt Brecheisen (210) mit der Luftpistole sorgten zusammen für den überaus geglückten Start.

Bei der dritten Jugendmannschaft nahmen die meisten Schützen zum ersten an einem Wettkampf teil. Die Anspannung konnte man zwar merken aber die Schützinnen und Schützen lieferten trotzdem ihre Leistung ab. Matthias Baumgartner (231), Ludwig Steinhardt (227), Emma Meßmer (225) und Rebecca Wörle (203) trugen zum 683 zu 647 Sieg bei.

Die zweite Jugendmannschaft hatte es mit den Schützen aus Inchenhofen zu tun. Alle Schützen hatten sich gegenüber der Vorsaison gesteigert, mussten sich aber trotzdem um 5 Ringe geschlagen geben. Emma Fiehl (255), Quirin Kölbl (252), Fabian Attenberger (245), Noah Wunder (229) und Elias Attenberger (212) mussten sich mit 752 zu 757 geschlagen geben.

Luftpistole Bezirksliga

Die erste Pistolenmannschaft der Hollenbacher hatte es nach ihrem Abstieg in die Bezirksliga mit der zweiten Mannschaft aus Schönbach zu tun. Nach einer überzeugenden Mannschaftsleistung, des nun wieder mit 4 Schützen schießenden Teams, konnte der erste Wettkampf mit 1436 zu 1392 gewonnen werden. Thomas Greppmeir (367), Stefan Greppmeir (357), Georg Dollinger (353) und Andreas Heider (359) überzeugten mit ihrer Leistung an diesem Tag.

Aufgelegt Bezirksliga

Die Aufgelegt Schützen hatten es diese mal in der Bezirksliga mit den Schützen aus Eisingersdorf zu tun. Konnte am letzten Wettkampftag noch der erste Sieg in dieser Saison gefeiert werden, mussten sich die Schützen dieses mal mit 946,1 zu 950,5 Ringe geschlagen geben. Die Schützen knüpften zwar durchwegs an ihre Leistung aus dem letzten Wettkampf an, hätten zum Sieg aber wieder Bestleistungen benötigt. Anton Katzenschwanz (316,3), Johann Happacher (314,9), Stefan Greppmeir (314,9) und Josef Reich (310,9) müssen nun zum Abschluss der Vorrunde beim Tabellenführer aus Unsernherrn auf ihren zweiten Saisonsieg hoffen.

Bild: von links 3. Jugendmannschaft: Ludwig Steinhardt, Emma Meßmer, Matthias Baumgartner, es fehlt Rebecca Wörle

Bild von Corinna Fischer

Aufgelegt Schützen schießen Mannschaftsrekord 

Mit einem neuen Mannschaftsrekord holten die Hollenbacher Aufgelegt Schützen am 3 Wettkampftag ihren ersten Saisonsieg.

Zum ersten Mal in Ihrer noch „jungen“ Geschichte knackten die Schützen zusammen die magische 950 Grenze und bezwangen den Gegner aus Unterzeitlbach mit 950,9 zu 948,7 Ringen. Alle Schützen schossen an diesem Abend entweder selbst persönliche Bestleistung oder kratzen daran. Anton Katzenschwanz mit 316,1 Ringe, Hans Happacher mit 317,2 Ringe, Stefan Greppmeir mit 317,5 Ringe und Josef Reich mit 316,2 Ringe sorgten zusammen für dieses überragende Mannschaftsergebnis.

Bild von Johann Happacher
Von links: Johann Happacher, Josef Reich, Anton Katzenschwanz und Stefan Greppmeir

Anton Katzenschwanz bei der Deutschen Meisterschaft

Anton Katzenschwanz nahm letztes Wochenende zum insgesamt 4-mal an der Deutschen Meisterschaft der Aufgelegt Luftgewehrschützen in Dortmund teil.

Nach einer anstrengenden Anreise in den Ruhrpott konnte Anton Katzenschwanz sein Wunschergebnis leider nicht ganz erreichen. Mit seinen hervorragenden 313,0 Ringe belegte den 51 Platz von 157 Teilnehmern in seiner Altersklasse Senioren V. Der Sieg ging in dieser Klasse an Heinrich Jansohn von der SSV Hohholz 1910 mit 319,6 Ringe.

Zusammen mit Hans Hoch (310,5 Platz. 124 Senioren IV), Detlef Müller (316,1 Platz 24. Senioren IV) und Rudi Schlämmer (316,3 Platz 11. Senioren V), nahm Anton Katzenschwanz (313,0 Platz 51 Senioren V) an der Deutschen Meisterschat der Mannschaft teil. In der Klasse Senioren III belegten die Schützen mit 939,6 Ringe den 43 Platz. Sieger wurde hier Mannschaft aus dem bayerischen Huglfing mit 951,9 Ringe.

Anton Katzenschwanz in Dortmund bei der Deutschen Meisterschaft
Bild: Anton Katzenschwanz

Luftpistolengauschützenkönig

Der Luftpistolengauschützenkönig bleibt fest in Hollenbacher Hand. Nachdem letztes Jahr schon der Sportleiter der Gemütlichkeitsschützen Stefan Greppmeir den Titel gewann, machte es ihm heuer sein Mannschaftskollege und 1. Vorstand der Hollenbacher gleich und gewann mit einem 26,4 Teiler die Konkurrenz.

Mit Josef Kulzinger und Georg Dollinger schafften es zwei Pistolenschützen ins Finalschießen, wobei ein 4 und ein 7 Platz heraussprangen.

Johanna Kölbl wurde mit 174 Ringe sogar Siegerin beim Lichtgewehr. Bemerkenswert war besonders, dass es ihr erster Wettbewerb überhaupt war.

Bei den Schülern schaffte es Matthias Baumgartner ins Finale der besten 11 Schützen und belegte hier einen hervorragenden 6 Platz. Lea Artner, die in der Qualifikationsrunde mit einer 97 Serie Platz belegt hat, konnte am Finale leider nicht teilnehmen.

Bei den Luftgewehrschützen verpasste Dominik Brecheisen mit einem 18,8 Teiler als dritter die Königswürde nur knapp. Stefan Wunder als 7 und Ulrich Egger als 8 komplettierten das tolle Ergebnis.

Bei den Aufgelegt Schützen verfehlten Anton Katzenschwanz auf Platz 5 mit einem 8,5 Teiler und Georg Schormair mit einem 11,0 Teiler das Podest nur um wenige zehntel Millimeter. Mit Anton Katzenschwanz und Ottmar schafften es auch hier zwei Schützen ins Finale. Hier sprangen Rang 5 und 10 für die Hollenbacher Teilnehmer heraus. Auch in der Mannschaftwertung konnten, die wie immer zahlreich teilnehmenden Aufgelegt Schützen Platz 2 und 4 erringen.

Von links: Andreas Heider, Stefan Greppmeir

Bild: Ingrid Baumgartner

Bezirksliga

Zwar konnte sich die Aufgelegtmannschaft der Gemütlichkeit um über 10 Ringe gegenüber dem ersten Wettkampf steigern, musste jedoch wieder eine Niederlage hinnehmen.

Gegen den Gast aus Kühbach musste man somit eine 944,7 zu 948,6 Niederlage hinnehmen. Bestschütze der Hollenbacher war dieses mal Johann Happacher mit 316,0 Ringe. Dicht gefolgt von Anton Katzenschwanz mit 314,9 Ringe und Stefan Greppmeir mit 313,8 Ringe. Der nächste Wettkampf findet bei den ebenso noch sieglosen Schützen aus Unterzeitlbach statt.

Corinna Fischer hat den C-Trainerschein bestanden

Zur Freude aller hat die Jugendleiterin des Schützenvereins Gemütlichkeit Hollenbach Corinna Fischer ihre Prüfung zur Trainerin C Breitensport beim Bayerischen Sportschützenbund bestanden.

Zusammen mit 18 weiteren Teilnehmer/innen aus ganz Bayern drehte sich an 2 langen Wochenenden und an zusätzlichen 6 Online-Abendterminen alles rund um die Theorie und Praxis im Schießsport.

Der Großteil der Ausbildung fand in der Olympia-Schießanlage in Hochbrück statt.

Angeleitet von Landestrainer- und Trainerinnen wurde der eigene Stehendanschlag in Luftgewehr und Luftpistole verbessert bzw. erlernt, die Technikleitlinien vertieft, verschiedene Trainingsmethoden ausprobiert und das ein oder andere Schießspiel gespielt.
So kam neben der vielen Theorie auch der Spaß nie zu kurz.

Neben dem Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole wurden Einblicke in den Umgang mit dem Lichtgewehr sowie dem Aufgelegt Schießen gegeben.

Besonders viel Spaß hatte die Gruppe bei der gemeinsamen Sporteinheit, wo Koordination und Kondition trainiert wurden.

Nun haben die Hollenbacher Schützen, neben ihren aktuellen Sportleiter Stefan Greppmeier, mit Corinna Fischer eine weitere Inhaberin des C-Trainerscheins.

Bild: Links Landesschützentrainerin Monika Wimmer,
Rechts beim Pistolenanschlag Corinna Fischer

Bild von Michael Fürst

Ligastart bei den Aufgelegt Schützen

Ihren ersten Wettkampf hatte die Aufgelegt Mannschaft der Gemütlichkeit Hollenbach in der Bezirksliga gegen Sulzbach. Trotz zahlreichen Übungsschießens, der sehr fleißigen Aufgelegt Schützen, lief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Gegen die Schützen aus Sulzbach wurde der Wettkampf mit 940,6 zu 934,3 Ringen verloren. Anton Katzenschwanz mit 311,1, Johann Happacher mit 309,9, Stefan Greppmeir mit 311,6 und Josef Reich mit 311,6 Ringen konnten mit Ihren Ergebnissen bei weitem nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Beim Gegner erzielte Albert Sauer mit 318,7 zudem ein Spitzenergebnis. Somit bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Wettkampf gegen Kühbach die Leistungskurve wieder ansteigt.

Benedikt Brecheisen bei der Deutschen Meisterschaft

Dank seiner starken Leistung bei der bayerischen Meisterschaft qualifizierte sich Benedikt Brecheisen vom Schützenverein Gemütlichkeit Hollenbach für die Deutsche Meisterschaft. Begleitet von seinem Bruder und Jugendtrainer Dominik Brecheisen machte sich Benedikt auf den nach Hochbrück bei München.

Leider konnte er an diesem Tag nicht an seine Leistungen von der bayerischen Meisterschaft anknüpfen. Er erzielte mit seiner Luftpistole in der Jugendwertung hervorragende 307 Ringe was aber bei dem Teilnehmerfeld aus ganz Deutschland nicht zu einem vorderen Platz reichte. Trotzdem machten sich Benedikt mit seinem Bruder Dominik nach dem Wettkampf glücklich und um eine Erfahrung reicher auf dem Heimweg nach Hollenbach. 

Bild: Dominik Brecheisen

Wegen 1 Ring abgestiegen

Am Freitag fand der vorerst letzte Wettkampf der Hollenbacher Pistolenschützen in der Oberbayernliga gegen Freienried statt.

Für die ungefähr 40 Zuschauer und die mitwirkenden Akteure war es ein, an Spannung kaum zu überbietender Abend.

Vorher war allen beteiligten Schützen klar, dass der Verlierer absteigen muss. Gerade beim direkten Duell Mann gegen Mann, bei dem jeder Schütze bei den elektronischen Stände immer weiß, ob er gerade vorne liegt (grünes Licht), gleichauf liegt (graues Licht) oder zurück liegt (rotes Licht), liegen die Nerven der Schützen oft blank. 

An Position 1 schoss mit Thomas Greppmeir, der Beste der Hollenbacher Pistolenschützen. Seine 365 Ringen die er in der Saison im Schnitt geschossen hat, hätten an diesem Abend zum Sieg gereicht. Doch Thomas Greppmeir erwischte an diesem Abend nicht seinen stärksten Tag und erzielte nur 361 Ringe und verlor seinen Wettkampf gegen Michael Feiger der 364 Ringe erzielte.

Stefan Greppmeir musste an Position 2 gegen Michael Steinhard antreten.  Nach einem starken Start und einer 95 Serie machte er es aber zum Schluss mit einer 83 Serie nochmal spannend. Doch sein Gegner konnte diese Schwächephase nicht mehr ausnutzen und somit gewann Stefan Greppmeir den ersten Punkt für die Hollenbacher mit einem Ergebnis von 355 zu 351 Ringe.

An Position 3 behielt Georg Dollinger, der in dieser Saison auch schon zwei Stechen gewann, wie gewohnt die Nerven. Mit 353 Ringe lies er seiner Kontrahentin Verena Braun mit 346 Ringen keine Chance.

Josef Kulzinger an Position 5 hatte leider keine Chance gegen seinen Gegner Jürgen Hopfensitz. Er schoss zwar mir 347 Ringen mehr als er durchschnittlich in der Saison geschossen hat, trotzdem konnte er seinem Gegner der 354 Ringe schoss, nicht Paroli bieten.

Somit stand es nach 4 Duellen 2 zu 2 nach Mannschaftspunkten.

Nun ging es im letzten Duell direkt um den Abstieg. Der Hollenbacher Schützenmeister Andreas Heider hatte es an diesem Abend mit Markus Hartl zu tun. Vom Ringdurschnitt war der Freienrieder zwar klarer Favorit, aber Andreas Heider steigerte sich in dem Wettkampf von Serie zu Serie. Das rote und grüne Licht wechselte fast mit jedem Schuss den Bildschirm. Andreas Heider war drei Schüsse schneller fertig als sein Gegner und hatte bei sich noch das grüne Licht. Doch sein Gegner behilft die Nerven. Bei seinem drittletzten Schuss wechselte die Farbe auf grau und mit seinen zwei letzten zwei Schüssen erzielte er jeweils eine 10 und das Licht sprang auf grün um. Markus Hartl gewann den Wettkampf mit 352 zu 351 Ringe. Bei einem Unentschieden wäre es zum Stechschuss zwischen den beiden gekommen.

Nach einem Jahr ist das unerwartete Abendteuer Oberbayernliga für die Hollenbacher wieder beendet und die Schützen freuen sich nächstes Jahr wieder ganz normal schießen zu dürfen.

Bild von Dominik Brecheisen
Von Links: Stefan Greppmeir, Georg Dollinger, Josef Kulzinger, Thomas Greppmeir und Andreas Heider